Usability ist ein Qualitätsmerkmal, nach dem sich die Besucherfreundlichkeit eines Interfaces feststellen lässt. Das Wort „Usability“ bezeichnet auch die unterschiedlichen Methoden, die der Verbesserung von Interface dienen sollen. Usability besteht aus folgenden Komponenten: - Lernfunktion: Wie schnell können die Besucher die Hauptaufgaben erledigen, sobald sie auf das fremde Interface getroffen sind. - Effektivität: nach dem die Besucher das Design kennengelernt haben, wie schnell können sie dieselbe Aufgabe erledigen? - Wiedererkennung: Nach dem ein Besucher einige Zeit später zum Interface wieder zurückkehrt, wie leicht schnell wird er sich an das Arbeiten mit dem Interface erinnern? - Fehler: wie viele Fehler macht der User, wie schwer sind sie, wie schnell und wie einfach kann der User die Fehler wieder korrigieren? - Zufriedenheit: wie angenehm ist das Interface für den User? Außer Usability gibt es auch andere Merkmale, die die Qualität des Designs beschreiben. Eines der wichtigsten Merkmale ist die Nützlichkeit. Damit beschreibt man Funktionalität des Designs und beantwortet die Frage nach der Nützlichkeit des Interfaces für die User. Usability und die Nützlichkeit sind gleich wichtig! Auch die Kriterien sind für die beiden Merkmale gleich. Die Usability ist für das Überleben im Web absolut essentiell. Wenn man sich bei Navigation einer Website schwer tut, dann verlässt man die Seite. Wenn die Startseite nicht klar und deutlich mitteilt welchem Zweck die Website dient, dann verlassen die Besucher die Seite. Sie werden auch gehen, wenn die Informationen auf einer Website schwierig sind und die Schlüsselfragen nicht beantwortet werden. Es gibt keine Besucher, die sich eine Bedienungsanleitung für die Website durchlesen oder ihre Zeit fürs Verstehen des Interfaces verschwenden. Es gibt schließlich genügend andere Seiten, die einfache zu bedienen sind. Die erste Regel heißt also, wenn der Kunde die Ware nicht findet, dann kann er sie nicht kaufen. Im Intranet beeinflusst die Usability die Produktivität der Mitarbeiter, denn die Zeit die die Angestellte verlieren, während sie mit einem schwierigen Interface kämpfen, ist das Geld, das die Gesellschaft verliert. Ungefähr 10% des Budgets muss für Usability aufgewendet werden, was die Qualität der Website um mehr als das Doppelte ansteigen lässt. Im Intranet bedeutet das die Hälfte der Zeit und doppelt so viele Tätigkeiten der Angestellten in einer Stunde. Im Internet bedeutet dies das doppelte Verkaufsvolumen. Es gibt eine Menge an Methoden wie man die Usability bestimmen kann, aber am besten geht es, wenn man das Design durch die User testen lässt. Der Test besteht aus drei Komponenten: - Es müssen Projekttypische User ausgewählt werden: zum Beispiel Besucher kommerzieller Seiten oder Mitarbeiter, die auf das Intranet angewiesen sind; - Die User müssen möglichst typische Aufgaben erledigen; - Man muss die User beim Arbeiten beobachten und darauf achten wo sie Schwierigkeiten bekommen. Hier kommt es nur auf die User an, nur sie sind wichtig! Jeder User muss alleine den Test durchmachen. Jeder muss die Aufgaben selbst lösen, man darf sich weder einmischen, noch auf irgendetwas hinweisen. Jeder Eingriff würde den Test verfälschen. Um die wichtigsten Probleme feststellen zu können, reicht der Test mit nur fünf Usern. Es ist besser mehrere kleinere Tests durchzuführen und gleich danach Änderungen vorzunehmen statt eine große Umfrage zu organisieren. Je mehr Ideen einen User Test durchlaufen, desto besser! Umfragen mit Zielgruppen sind bei Marketinguntersuchungen empfehlenswerter, bei Usability ist der direkte Test bedeutend effektiver. Es ist dabei nicht wichtig, was die User in dem einen oder anderen Fall gerne machen würden, es ist nur wichtig, was sie bei der realen Arbeit tatsächlich machen. Die Usability spielt bei jeder Etappe einer Projektarbeit eine große Rolle. Deswegen ist es empfehlenswert viele kleinere Tests durchzuführen. Das Timing ist dabei ebenso wichtig wie die Art der Durchführung. Informationen über Bommtel.de, Amerikanische Kunst, usability, eine eigentumswohnung in ennepetal, baseball gibts auf unseren anderen Seiten. Falls Sie den nächsten Winter im Harz verbringen möchten, schauen Sie einmal auf www.winter-harz.de vorbei. 1. Bevor man mit der Arbeit an einem neuen Design anfängt, sollte man das alte design testen, damit man die guten Seiten auch ins neue Design übernehmen kann. 2. Es ist ratsam sich bei den Konkurrenten umzusehen, damit man eine Idee davon bekommt wie man Interface gestalten kann. 3. Der Test muss unter realen Bedingungen durchgeführt werden, damit man sieht wie die User sich mit dem Interface tun, wenn sie sich in ihrer gewohnten Umgebung befinden. 4. Prototypen auf dem Papier verkürzen die Zeit, die man für das Testen aufwenden muss. Man muss ja das Design sowieso den Ergebnissen entsprechend korrigieren. 5. Die besten Ergebnisse aus mehreren Tests können langsam von Papier auf den PC gebracht werden. Jede Veränderung muss erneut getestet werden. 6. Sobald man eine endgültige Variante hat und diese fertiggestellt hat, muss ein neuer Test durchgeführt werden. Gerade bei der Fertigstellung passieren oft kleine nervige Fehler, die erst später auffallen. Es ist besser mit dem Test nicht erst bis zum Schluss zu warten, denn da sind die meisten Fehler bereits passiert und können nicht mehr so leicht korrigiert werden. Viele dieser Fehler werden Strukturcharakter haben und ihre Behebung wird eine Komplettüberholung bedeuten. Die einzige Möglichkeit ein qualitativ hochwertiges benutzerfreundliches Interface zu bekommen ist die Test von Anfang an durchzuführen. Das allerwichtigste dabei ist einen echten typischer User zu bekommen und ihn mit dem Interface arbeiten zu lassen.